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Wasserbedarf-Rechner

Wie viel solltest du heute trinken? Alter, Gewicht, Bewegung und Wetter eingeben – der Rechner zeigt deine Trinkmenge nach DGE als Gläser, die sich füllen.

✅ Kostenlos🔒 Ohne Anmeldung🧩 Als Widget einbettbar📚 Quelle: DGE
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1,4 lGetränke am Tag für Erwachsene (DGE)
+ 0,6 lje Stunde Sport, + 0,5 l bei Hitze (ab 15, Kinder weniger)
250 mlein Glas – das Ergebnis in Gläsern

Deine Werte bleiben bei dir: Der Rechner rechnet nur in deinem Browser – deine Eingaben gehen an keinen Server und werden nicht gespeichert. Bist du angemeldet, merken wir uns in deinem Konto nur, welchen Rechner du genutzt hast (für Tages-Challenge und Abzeichen), nie deine Werte. Wie auf jeder Beealth-Seite zählt unsere eigene Besucherstatistik Aufrufe und Klicks – also auch, welchen Rechner du öffnest –, aber keine Eingaben. Im eingebetteten Widget zählt gar nichts mit.

Wasser ist der Nährstoff, den wir am schnellsten vermissen: Schon ein bis zwei Prozent Flüssigkeitsverlust machen müde, unkonzentriert und kopfschmerzanfällig – bei Kindern noch deutlicher als bei Erwachsenen. Gleichzeitig kursieren viele Mythen darüber, wie viel man trinken „muss“. Unser Wasserbedarf-Rechner rechnet mit den Richtwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), berücksichtigt Bewegung und Hitze und zeigt dir dein Tagesziel als Gläser, die sich füllen. So wird aus einer abstrakten Literzahl ein Bild, das auch Kinder verstehen.

Die Faustformel und ein Beispiel

So rechnet der RechnerTrinkmenge = DGE-Richtwert für Getränke in deiner Altersgruppe
+ 10 ml je Sportminute (0,6 Liter pro Stunde) + 500 ml bei Hitze, Sauna oder Fieber – ab 15 Jahren; jüngere Kinder bekommen kleinere Zuschläge (Tabelle unten)
Die Richtwerte gelten für eine Referenzperson – bei Erwachsenen von 25 bis 50 Jahren rund 74 kg. Wer mehr wiegt, bekommt anteilig mehr, nie weniger; Kinder und Jugendliche höchstens das Anderthalbfache des Richtwerts.
Beispiel: 35 Jahre, 70 kg, 30 Minuten Sport → 1.410 + 300 = 1.710 ml → rund 7 Gläser à 250 ml am Tag. Mit 100 kg wären es 1.898 + 300 = 2.198 ml.

Die DGE gibt für Erwachsene von 25 bis 50 Jahren eine Gesamtwasserzufuhr von rund 2,6 Litern an: etwa 1,4 Liter über Getränke, knapp 0,9 Liter über feste Nahrung, und gut 0,3 Liter entstehen im Stoffwechsel. Obst, Gemüse, Suppen und Joghurt bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Unser Rechner nennt dir nur die Trinkmenge – das Wasser aus dem Essen ist darin schon herausgerechnet.

Richtwerte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

AlterGetränke pro Tag (DGE)Gläser im Rechner (250 ml, aufgerundet)
1–3 Jahreca. 820 ml4
4–6 Jahreca. 940 ml4
7–9 Jahreca. 970 ml4
10–12 Jahreca. 1.170 ml5
13–14 Jahreca. 1.330 ml6
15–18 Jahreca. 1.530 ml7
19–50 Jahreca. 1.410–1.470 ml6
51–64 Jahreca. 1.230 ml5
ab 65 Jahrenca. 1.310 ml6

Kinder haben bezogen auf ihr Gewicht einen höheren Wasserbedarf als Erwachsene, spüren Durst aber später – beim Spielen vergessen sie das Trinken schlicht. Der Rechner nutzt für jedes Alter ab einem Jahr den DGE-Wert aus dieser Tabelle, auch für Kita-Kinder. Weil Kinder kleiner sind und weniger schwitzen, fallen ihre Zuschläge für Sport und Hitze kleiner aus – grob im Verhältnis zum Referenzgewicht der Altersgruppe; ab 15 Jahren gelten die Erwachsenen-Werte:

AlterSport je StundeHitze, Sauna oder Fieber
1–3 Jahre+ 120 ml+ 100 ml
4–6 Jahre+ 180 ml+ 150 ml
7–9 Jahre+ 240 ml+ 200 ml
10–12 Jahre+ 360 ml+ 300 ml
13–14 Jahre+ 480 ml+ 400 ml
ab 15 Jahren+ 600 ml+ 500 ml

Kommt bei Kindern unter neun Jahren mehr als das Anderthalbfache ihres Richtwerts zusammen, sagt der Rechner dazu, dass das schon viel ist: lieber über den Tag verteilt immer wieder ein paar Schlucke als große Mengen auf einmal. Bei Fieber, Durchfall oder Erbrechen im Kleinkindalter gehört der Rat der Kinderärztin oder des Kinderarztes dazu.

Was zählt als Trinken?

Am besten Wasser – aus der Leitung oder der Flasche, still oder mit Kohlensäure. Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees zählen voll, Kaffee und Schwarztee ebenfalls (der Mythos vom „Entwässern“ ist widerlegt). Milch ist eher ein Lebensmittel als ein Getränk. Säfte, Limonaden und Eistee liefern zwar Flüssigkeit, aber auch viel Zucker – ein Glas Apfelsaft enthält so viele Zuckerwürfel wie eine kleine Cola. Als Durstlöscher eignen sie sich deshalb nicht; eine Saftschorle im Verhältnis 1:3 ist der bessere Kompromiss.

Wann du mehr brauchst

Sport: Pro Stunde schwitzen Erwachsene je nach Intensität 0,5 bis 1 Liter aus, Kinder deutlich weniger. Hitze: Ab etwa 30 Grad steigt der Bedarf von Erwachsenen um 0,5 bis 1 Liter, bei körperlicher Arbeit im Freien noch mehr. Fieber, Durchfall, Erbrechen: Hier gehen schnell Liter verloren – besonders bei Kleinkindern ein Grund für ärztlichen Rat. Schwangerschaft und Stillzeit: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) rechnet in der Schwangerschaft mit etwa 300 ml, in der Stillzeit mit 600 bis 700 ml mehr Wasser am Tag. Trockene Heizungsluft, Flugreisen, Höhe: Auch hier ein Glas mehr.

Fürsorge-Hinweis: Mehr ist nicht immer besser. Wer in kurzer Zeit sehr große Mengen trinkt, kann den Salzhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Menschen mit Nierenerkrankungen, Herzschwäche oder unter entwässernden Medikamenten haben oft eine ärztlich festgelegte Trinkmenge – für sie gilt diese, nicht der Rechner. Säuglinge unter sechs Monaten brauchen außer Milch kein zusätzliches Wasser.

Was Familien damit anfangen können

Die Gläser-Ansicht eignet sich wunderbar als Familienritual: Jedes Kind bekommt seine Glas-Zahl, und die Trinkflasche in der Schultasche wird zum sichtbaren Fortschritt. Wasser sollte das Getränk sein, das immer auf dem Tisch steht – Kinder trinken, was sie sehen. Eltern, die selbst zum Wasserglas greifen, brauchen keine Ermahnungen.

Fünf Tipps, um dein Trinkziel zu erreichen

  1. Ein Glas zu jeder Mahlzeit: Drei Mahlzeiten, drei Gläser – schon ist ein Drittel geschafft.
  2. Flasche in Sichtweite: Auf dem Schreibtisch, im Auto, neben dem Bett. Sichtbar heißt getrunken.
  3. Geschmack ohne Zucker: Gurkenscheiben, Zitrone, Minze oder gefrorene Beeren machen Wasser interessant – besonders für Kinder.
  4. Nach jedem Toilettengang ein Glas: Ein einfacher Anker, der über den Tag verteilt funktioniert.
  5. Urinfarbe als Kompass: Hellgelb ist gut. Dunkelgelb heißt: nachfüllen.

❓ Häufige Fragen

Wie viel Wasser sollte ich am Tag trinken?

Die DGE nennt für Erwachsene rund 1,4 bis 1,5 Liter über Getränke am Tag – etwa sechs Gläser. Insgesamt braucht der Körper mehr, rund 35 ml je Kilogramm Körpergewicht (bei 70 kg etwa 2,5 Liter), doch knapp die Hälfte davon liefern Essen und Stoffwechsel. Bei Sport, Hitze, Fieber oder in der Stillzeit steigt der Bedarf um 0,5 bis 1 Liter. Sport und Hitze rechnet unser Rechner mit ein; er zeigt dir die reine Trinkmenge.

Wie viel sollten Kinder trinken?

Nach den DGE-Richtwerten etwa 940 ml bei 4- bis 6-Jährigen, 970 ml bei 7- bis 9-Jährigen, 1.170 ml bei 10- bis 12-Jährigen und 1.330 bis 1.530 ml bei Jugendlichen. Beim Toben, im Sommer und beim Sport brauchen Kinder mehr – der Rechner rechnet dafür Zuschläge passend zum Alter –, und sie vergessen das Trinken leicht. Eine Wasserflasche in der Schultasche und Wasser auf dem Tisch helfen am meisten.

Zählt Kaffee zur Trinkmenge?

Ja. Der alte Rat, Kaffee würde dem Körper Wasser entziehen, ist widerlegt: Die leicht harntreibende Wirkung des Koffeins wird durch die getrunkene Flüssigkeit mehr als ausgeglichen. Drei bis vier Tassen am Tag zählen voll zur Trinkmenge. Auch Schwarz- und Grüntee sowie ungesüßte Kräutertees sind vollwertige Durstlöscher.

Kann man zu viel Wasser trinken?

Ja, wenn auch selten. Wer innerhalb weniger Stunden mehrere Liter trinkt, verdünnt das Natrium im Blut – das kann zu Übelkeit, Kopfschmerz und in Extremfällen zu gefährlichen Zuständen führen. Gesunde Nieren scheiden etwa 0,8 bis 1 Liter pro Stunde aus. Verteile deine Trinkmenge über den Tag, und höre bei hellgelbem Urin auf, dich zu zwingen.

Woran erkenne ich, dass ich zu wenig trinke?

Frühe Zeichen sind Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und dunkelgelber Urin. Bei Kindern kommen Quengeligkeit und trockene Lippen dazu. Durst ist ein spätes Signal – vor allem bei Kindern und älteren Menschen meldet er sich erst, wenn der Körper schon ein bis zwei Prozent Wasser verloren hat. Regelmäßig trinken ist deshalb besser als auf Durst warten.

Sind Säfte und Limonaden gute Durstlöscher?

Nein. Sie liefern zwar Flüssigkeit, aber auch viel Zucker: Ein Glas Apfelsaft enthält rund 20 g, eine Dose Cola etwa 35 g – das sind 5 bis 9 Zuckerwürfel. Als tägliches Getränk fördern sie Übergewicht und Karies. Wasser, ungesüßter Tee oder eine Schorle im Verhältnis 1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser sind die bessere Wahl.

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📅 Stand: 19. September 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber BeealthFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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