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BMI-Rechner

Gewicht und Größe eingeben, den Zeiger auf der Skala sehen und verstehen, was der Wert bedeutet – und was er bewusst nicht sagt.

✅ Kostenlos🔒 Ohne Anmeldung🧩 Als Widget einbettbar📚 Quelle: WHO, RKI
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18,5–24,9WHO-Normalbereich für Erwachsene
kg ÷ m²die ganze Formel
Perzentilenstatt Klassen unter 18 Jahren

Deine Werte bleiben bei dir: Der Rechner rechnet nur in deinem Browser – deine Eingaben gehen an keinen Server und werden nicht gespeichert. Bist du angemeldet, merken wir uns in deinem Konto nur, welchen Rechner du genutzt hast (für Tages-Challenge und Abzeichen), nie deine Werte. Wie auf jeder Beealth-Seite zählt unsere eigene Besucherstatistik Aufrufe und Klicks – also auch, welchen Rechner du öffnest –, aber keine Eingaben. Im eingebetteten Widget zählt gar nichts mit.

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die bekannteste Kennzahl, um das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße einzuordnen. Er ist schnell berechnet, weltweit vergleichbar und deshalb der Standard der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Unser BMI-Rechner zeigt dir deinen Wert auf einer Skala mit Zeiger, ordnet ihn in die WHO-Klassen ein und erklärt ehrlich, wo die Grenzen dieser Zahl liegen. Denn der BMI ist ein guter Startpunkt – aber kein Urteil über dich.

Wie wird der BMI berechnet?

FormelBMI = Körpergewicht in kg ÷ (Körpergröße in m)²
Beispiel: 70 kg bei 1,75 m Größe → 70 ÷ (1,75 × 1,75) = 70 ÷ 3,06 = BMI 22,9. Das liegt mitten im Normalbereich.

Die Zahl selbst hat keine Einheit. Sie wird ausschließlich aus Gewicht und Größe gebildet – Alter, Geschlecht, Muskelmasse oder Fettverteilung fließen nicht ein. Genau das macht sie so einfach und gleichzeitig so begrenzt.

Die WHO-Klassen für Erwachsene

BMIEinordnung (WHO)
unter 18,5Untergewicht
18,5 bis 24,9Normalgewicht
25,0 bis 29,9Übergewicht (Präadipositas)
30,0 bis 34,9Adipositas Grad I
35,0 bis 39,9Adipositas Grad II
ab 40Adipositas Grad III

Diese Grenzen gelten für Erwachsene ab 18 Jahren. Sie stammen aus großen Bevölkerungsstudien und beschreiben, ab welchem Bereich das statistische Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes oder Gelenkprobleme steigt. Für dich als einzelne Person sind sie eine Orientierung, keine Diagnose.

Was der BMI nicht weiß

Muskeln: Muskelgewebe ist schwerer als Fettgewebe. Wer viel Kraftsport macht, kann einen BMI von 27 haben und trotzdem sehr wenig Körperfett tragen. Alter: Mit den Jahren verändert sich die Körperzusammensetzung; bei Menschen über 65 gilt ein BMI bis etwa 27 oft als unproblematisch, ein leichtes Polster kann sogar schützen. Herkunft: Die WHO weist darauf hin, dass für Menschen asiatischer Abstammung gesundheitliche Risiken bereits ab einem BMI von 23 steigen können. Fettverteilung: Bauchfett ist stoffwechselaktiver als Fett an Hüften und Beinen – das sieht der BMI nicht. Dafür gibt es das Taille-zu-Größe-Verhältnis. Schwangerschaft und Stillzeit: Hier ist der BMI schlicht nicht anwendbar.

Kinder und Jugendliche: Perzentilen statt Klassen

Bei Menschen unter 18 Jahren funktionieren die Erwachsenen-Grenzen nicht, weil sich Körperbau und Körperzusammensetzung während des Wachstums ständig verändern. Ärztinnen und Ärzte nutzen deshalb alters- und geschlechtsspezifische BMI-Perzentilen – in Deutschland die Referenzwerte nach Kromeyer-Hauschild, die auch das Robert Koch-Institut (RKI) in der KiGGS-Studie verwendet. Ein Wert über der 90. Perzentile gilt als Übergewicht, über der 97. als Adipositas, unter der 10. als Untergewicht. Unser Rechner tut nicht so, als könnte er diese Perzentilen exakt berechnen: Gibst du ein Alter unter 18 ein, zeigt er den Wert ohne Erwachsenen-Klasse und verweist auf die Perzentilkurven im gelben Vorsorgeheft. Die Kinderärztin oder der Kinderarzt trägt sie bei jeder U-Untersuchung ein und kann sie am besten einordnen.

Fürsorge-Hinweis: Wenn dein BMI unter 18,5 liegt, ist ein Kaloriendefizit nicht das Richtige – auch wenn das Gefühl etwas anderes sagt. Und wenn Gedanken ans Essen, Wiegen oder Kontrollieren sehr viel Raum einnehmen, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Beratungsstelle. Hilfe anzunehmen ist Stärke, keine Schwäche.

Was Familien mit dem BMI anfangen können

Der BMI eignet sich gut als Verlaufsgröße: Ob sich der Wert über Monate in eine Richtung bewegt, sagt mehr als die einzelne Zahl. In Familien empfehlen wir, ihn nicht zum Thema am Esstisch zu machen – Kinder übernehmen die Haltung ihrer Eltern zum eigenen Körper schneller, als uns lieb ist. Nutze den Rechner für dich, und lass für Kinder die Vorsorgeuntersuchungen sprechen.

Fünf Tipps rund um deinen BMI

  1. Immer gleich messen: Morgens, nach dem Toilettengang, vor dem Frühstück – so werden Werte vergleichbar.
  2. Zweite Kennzahl dazunehmen: Miss zusätzlich deinen Taillenumfang. BMI plus Taille-zu-Größe ergibt ein deutlich ehrlicheres Bild.
  3. Trend statt Tageswert: Das Gewicht schwankt um bis zu 2 kg am Tag durch Wasser, Salz und Mahlzeiten. Schau auf den Wochendurchschnitt.
  4. Wohlfühlgewicht kennen: Die Normalspanne ist breit. Ein BMI von 20 ist nicht „besser“ als 24 – finde den Bereich, in dem du dich fit fühlst.
  5. Bei Sorgen ärztlich abklären: Blutdruck, Blutzucker und Blutfette sagen mehr über deine Gesundheit als jede Formel.

❓ Häufige Fragen

Welcher BMI ist normal?

Für Erwachsene gilt nach der WHO ein BMI von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht. Werte ab 25 zählen als Übergewicht, ab 30 als Adipositas, unter 18,5 als Untergewicht. Diese Spanne ist bewusst breit: Innerhalb des Normalbereichs gibt es keinen „besten“ Wert. Entscheidend ist, wo du dich fit und wohl fühlst und wie deine Blutwerte aussehen.

Wie berechne ich meinen BMI selbst?

Teile dein Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat deiner Körpergröße in Metern. Bei 65 kg und 1,68 m rechnest du 65 ÷ (1,68 × 1,68) = 65 ÷ 2,82 = 23,0. Unser Rechner nimmt dir das Rechnen ab und zeigt den Wert sofort auf einer Skala mit den WHO-Klassen.

Gilt der BMI auch für Kinder und Jugendliche?

Nur eingeschränkt. Unter 18 Jahren wird der BMI nicht mit festen Klassen, sondern mit Perzentilen für Alter und Geschlecht bewertet – in Deutschland nach Kromeyer-Hauschild, wie sie auch das Robert Koch-Institut nutzt. Unser Rechner zeigt Kindern den Rohwert ohne Erwachsenen-Etikett und verweist auf die Perzentilkurven im Vorsorgeheft und die Kinderärztin oder den Kinderarzt.

Warum haben Sportler oft einen hohen BMI?

Weil Muskeln schwerer sind als Fett. Ein Kraftsportler mit 1,80 m und 90 kg hat einen BMI von 27,8 und damit rechnerisch Übergewicht, obwohl sein Körperfettanteil vielleicht bei 12 Prozent liegt. Der BMI kann Muskelmasse und Fettmasse nicht unterscheiden. Wer viel trainiert, sollte deshalb zusätzlich Taillenumfang oder Körperfettanteil im Blick behalten.

Ist ein BMI von 25 bis 27 im Alter schlimm?

Meist nicht. Studien zeigen, dass für Menschen über 65 Jahren ein BMI zwischen 24 und 27 mit der niedrigsten Sterblichkeit einhergeht. Ein kleines Polster schützt im Alter vor Muskelabbau und hilft, Krankheiten besser zu überstehen. Wichtiger als das Gewicht sind in dieser Lebensphase Muskelkraft, Beweglichkeit und ausreichend Eiweiß.

Was ist besser als der BMI?

Für die meisten Menschen ist die Kombination entscheidend: BMI plus Taille-zu-Größe-Verhältnis (WHtR). Der WHtR erfasst das Bauchfett, das für Stoffwechsel und Herz besonders relevant ist. Ein Taillenumfang unter der Hälfte der Körpergröße ist ein einfaches, gut belegtes Ziel. Auch der Körperfettanteil liefert ein genaueres Bild als der BMI allein.

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📅 Stand: 19. September 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber BeealthFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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