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Abnehm-Prognose

Wann bist du am Ziel? Die Prognose rechnet Woche für Woche mit deinem sinkenden Umsatz, zeigt Meilensteine mit Datum und erklärt, warum Plateaus dazugehören.

✅ Kostenlos🔒 Ohne Anmeldung🧩 Als Widget einbettbar📚 Quelle: Mifflin-St Jeor, Wishnofsky 1958
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7.000 kcalje kg Körperfett als Faustregel
0,5–1 kgpro Woche – das sichere Tempo
−5 % / −10 %Meilensteine mit Datum

Deine Werte bleiben bei dir: Der Rechner rechnet nur in deinem Browser – deine Eingaben gehen an keinen Server und werden nicht gespeichert. Bist du angemeldet, merken wir uns in deinem Konto nur, welchen Rechner du genutzt hast (für Tages-Challenge und Abzeichen), nie deine Werte. Wie auf jeder Beealth-Seite zählt unsere eigene Besucherstatistik Aufrufe und Klicks – also auch, welchen Rechner du öffnest –, aber keine Eingaben. Im eingebetteten Widget zählt gar nichts mit.

„Wann bin ich am Ziel?“ ist die Frage, die jeden Abnehmweg begleitet – und die von den meisten Rechnern zu optimistisch beantwortet wird. Unsere Abnehm-Prognose rechnet ehrlich: Sie berechnet deinen Energieumsatz jede Woche neu, weil ein leichterer Körper weniger verbraucht, hält dein Tempo im sicheren Bereich und zeigt dir Meilensteine mit einem Datum, das du dir in den Kalender schreiben kannst. Das Ergebnis ist eine Kurve, die am Anfang steiler fällt und später flacher wird – so, wie es im echten Leben aussieht.

So rechnet die Prognose

Woche für Woche 1. Tagesmenge = Gesamtumsatz zu Beginn − tägliches Defizit (nie unter der Untergrenze) – sie bleibt dann gleich
2. Jede Woche: Gesamtumsatz aus aktuellem Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht und PAL (Mifflin-St Jeor)
3. Wochendefizit = (Gesamtumsatz − Tagesmenge) × 7
4. Gewichtsverlust der Woche = Wochendefizit ÷ 7.000 kcal je kg → neues Gewicht, zurück zu Schritt 2

Beispiel: 85 kg, Ziel 75 kg, 180 cm, 40 Jahre, Mann, moderat aktiv. Der Gesamtumsatz liegt anfangs bei rund 2.760 kcal; mit 500 kcal Defizit isst er also 2.259 kcal am Tag und verliert in der ersten Woche etwa 0,5 kg. Nach zehn Wochen wiegt er rund 80,3 kg, sein Umsatz ist auf etwa 2.690 kcal gesunken – bei gleicher Tagesmenge beträgt das Defizit nur noch gut 430 kcal. Statt der naiven 20 Wochen dauert der Weg zu 75 kg deshalb 24 Wochen; in der letzten vollen Woche sind es noch 0,35 kg. Die Meilensteine: −5 Prozent (80,8 kg) nach 10 Wochen, −10 Prozent (76,5 kg) nach 20 Wochen.

Die 7.000-kcal-Regel – und ihre Grenzen

Ein Kilogramm Körperfett speichert etwa 7.000 kcal. Diese Faustregel geht auf den Arzt Max Wishnofsky zurück, der sie 1958 formulierte, und sie ist für die ersten Wochen erstaunlich brauchbar. Sie hat aber zwei Haken: Erstens verliert der Körper nicht nur Fett, sondern anfangs auch Wasser und Glykogen – die ersten Kilos purzeln deshalb schneller, als die Regel vorhersagt. Zweitens passt sich der Stoffwechsel an: Bei anhaltendem Defizit senkt der Körper seinen Verbrauch um zusätzliche 5 bis 10 Prozent (adaptive Thermogenese). Unsere Prognose fängt den sinkenden Umsatz über die wöchentliche Neuberechnung ein und weist auf die Anpassung hin – sie ist realistischer als eine gerade Linie, aber kein Versprechen.

Sicheres Tempo und Untergrenzen

Die Prognose lässt höchstens 1 kg pro Woche zu und empfiehlt 0,5 kg. Schneller kostet Muskeln, Laune und Schlaf – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, das Gewicht zurückzugewinnen. Dein Tagesziel fällt außerdem nie unter 1.200 kcal (Frauen) beziehungsweise 1.500 kcal (Männer); für Kinder und Jugendliche unter 18 rechnet die Prognose gar nicht. Ist dein Wunschdefizit zu groß, streckt der Rechner den Zeitraum und sagt dir warum. Ein Zielgewicht unter einem BMI von 18,5 akzeptiert er nicht – er hebt es auf die Untergrenze an und erklärt das offen. Liegt dein Ziel so tief, dass deine Tagesmenge dort schon deinen ganzen Umsatz deckt, sagt er dir, wo sich dein Gewicht einpendelt.

Plateaus: warum die Waage manchmal stehen bleibt

Fast jeder Abnehmweg hat Wochen, in denen sich nichts tut. Die häufigsten Gründe: Wassereinlagerungen nach salzigem Essen, Sport (Muskeln speichern Wasser) oder vor der Periode; ein Umsatz, der leiser gesunken ist als gedacht; Portionen, die unbemerkt gewachsen sind. Ein Plateau von zwei bis drei Wochen ist normal und kein Scheitern. Hilfreich: Umsatz neu berechnen, Eiweiß und Schlaf prüfen, eine Woche lang genauer hinschauen – und dann weitermachen. Die Kurve zeigt dir, dass der Trend stimmt, auch wenn die Tageswerte springen.

Fürsorge-Hinweis: Eine Prognose ist ein Plan, kein Vertrag. Wenn du langsamer bist als die Kurve, hast du nichts falsch gemacht. Bei Untergewicht und für Menschen unter 18 Jahren zeigt der Rechner keine Prognose. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist Abnehmen kein Ziel. Und wenn die Zahlen anfangen, deinen Selbstwert zu bestimmen, ist es Zeit für ein Gespräch mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Beratungsstelle.

Was Familien damit anfangen können

Für Erwachsene macht die Prognose Geduld leichter: Wer weiß, dass Woche 12 flacher wird als Woche 2, gibt in Woche 12 nicht auf. Kinder und Jugendliche brauchen keine Prognose – sie wachsen, und bei ihnen ist „Gewicht halten, während die Größe zunimmt“ meist das richtige Ziel. Das gehört in die Hände der Kinderärztin oder des Kinderarztes.

Fünf Tipps, damit die Kurve stimmt

  1. Meilensteine feiern: Schon −5 Prozent verbessern Blutdruck, Blutzucker und Schlaf messbar. Das ist ein echter Erfolg.
  2. Wöchentlich wiegen: Gleicher Tag, gleiche Zeit, nüchtern. Trage den Wert ein und vergleiche nur mit der Vorwoche.
  3. Alle 5 kg neu rechnen: Dein Umsatz sinkt. Ein aktualisiertes Ziel verhindert das große Plateau.
  4. Krafttraining einbauen: Zwei Einheiten pro Woche sorgen dafür, dass das verlorene Gewicht Fett ist, nicht Muskel.
  5. Pausen einplanen: Alle 8 bis 12 Wochen ein bis zwei Wochen auf Erhaltungskalorien – das entlastet Kopf und Stoffwechsel.

❓ Häufige Fragen

Wie schnell kann ich gesund abnehmen?

0,5 bis 1 kg pro Woche gilt als sicher – das entspricht einem täglichen Defizit von etwa 500 bis 1.000 kcal. Für die meisten Menschen ist 0,5 kg pro Woche das bessere Tempo: Es erhält Muskeln, lässt sich ohne Hunger durchhalten und senkt das Risiko, das Gewicht zurückzugewinnen. Schnellere Erfolge sind meist Wasserverlust der ersten Tage.

Wie lange dauert es, 10 kg abzunehmen?

Wenn du bei der Tagesmenge vom Start bleibst, mit 500 kcal Anfangsdefizit je nach Aktivität etwa 23 bis 25 Wochen – nicht die 20 Wochen, die eine einfache Rechnung mit 7.000 kcal je kg ergibt. Der Grund: Mit sinkendem Gewicht sinkt auch dein Energieumsatz, dein Defizit schrumpft also Woche für Woche. Unsere Prognose rechnet das Woche für Woche ein und zeigt dir ein ehrliches Datum.

Stimmt die Regel 7.000 kcal pro Kilo?

Als Faustregel für Körperfett ja, sie stammt aus dem Jahr 1958. In der Praxis weicht der Verlauf ab: Am Anfang verlierst du zusätzlich Wasser und Glykogen, später drosselt der Körper seinen Verbrauch um 5 bis 10 Prozent. Deshalb berechnet unsere Prognose den Umsatz jede Woche neu, statt eine gerade Linie zu ziehen.

Warum nehme ich nicht mehr ab, obwohl ich weniger esse?

Meist steckt ein Plateau dahinter: Wassereinlagerungen durch Salz, Sport oder Zyklus, ein Umsatz, der mit dem Gewicht gesunken ist, oder Portionen, die unbemerkt gewachsen sind. Zwei bis drei Wochen Stillstand sind normal. Berechne deinen Umsatz neu, prüfe Eiweiß und Schlaf, und schau auf den Monatstrend statt auf den Tageswert.

Was bedeuten die Meilensteine −5 % und −10 %?

Sie markieren die Punkte, an denen sich gesundheitlich messbar etwas tut. Schon 5 Prozent weniger Gewicht senken Blutdruck und Blutzucker, verbessern Blutfette und Schlafqualität; bei 10 Prozent ist der Effekt deutlich größer. Die Prognose zeigt dir für beide ein Datum – als Zwischenziel, das du feiern kannst, bevor das Endziel erreicht ist.

Kann ich die Prognose auch für mein Kind nutzen?

Nein. Kinder und Jugendliche wachsen; bei ihnen ist das Ziel meist, das Gewicht zu halten, während die Größe zunimmt – so wächst der BMI von selbst in den Normalbereich. Ein Kaloriendefizit gehört in diesem Alter in ärztliche Begleitung. Der Rechner zeigt für Personen unter 18 keine Prognose, sondern verweist auf die Kinderärztin oder den Kinderarzt.

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📅 Stand: 19. September 2026✔️ Redaktionell geprüftÜber BeealthFAQFehler melden? Im Lexikon mitmachen

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