Kalorie
Eine Kalorie ist eine Einheit für Energie – sie sagt, wie viel Treibstoff ein Lebensmittel deinem Körper liefert. Streng genommen erwärmt eine Kalorie ein Gramm Wasser um ein Grad Celsius. Weil das winzig ist, rechnet man bei Lebensmitteln in Kilokalorien (kcal): 1 kcal = 1.000 Kalorien. Wenn jemand von „300 Kalorien“ spricht, meint er fast immer 300 kcal.
Auf Verpackungen in der EU steht neben kcal auch Kilojoule (kJ), die offizielle Einheit laut Lebensmittelinformationsverordnung. Die Umrechnung: 1 kcal entspricht rund 4,2 kJ. Beide Zahlen beschreiben dieselbe Energiemenge – du musst also nur eine davon im Blick behalten.
Woher kommt die Energie? Aus den drei Makronährstoffen: Ein Gramm Kohlenhydrate liefert 4 kcal, ein Gramm Eiweiß ebenfalls 4 kcal, ein Gramm Fett 9 kcal. Alkohol schlägt mit 7 kcal je Gramm zu Buche, Ballaststoffe mit etwa 2 kcal. Wasser, Vitamine und Mineralstoffe haben keine Kalorien.
Dein Körper verbraucht rund um die Uhr Energie – für Herzschlag, Atmung, Denken und Bewegung. Diesen Bedarf nennt man Gesamtumsatz. Isst du dauerhaft mehr, als du verbrauchst, speichert der Körper den Überschuss als Fett; isst du etwas weniger, greift er auf diese Reserven zurück. Als grobe Faustregel steckt in einem Kilogramm Körperfett etwa 7.000 kcal – wobei der Verbrauch mit sinkendem Gewicht ebenfalls etwas sinkt.
Wichtig für Familien: Kalorien sind kein Feind, sondern Treibstoff. Kinder brauchen für Wachstum und Toben ausreichend Energie – hier zählt die Qualität der Lebensmittel, nicht das Zählen. Erwachsene, die abnehmen möchten, können mit einem Blick auf die Kalorien ein Gefühl für Portionen entwickeln, ohne jeden Bissen zu wiegen.
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