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Kopf & Kraft: Stress, Schlaf und Motivation
🎓 11-12 Jahre
📚 4 Lektionen
✅ Kostenlos
⏱ ~3 Min.
Wie Stress und Schlaf dein Essen beeinflussen, wie du dranbleibst, wenn die Motivation fehlt, und wie du auf Social Media dein Körperbild schützt.
Ob du gut isst, gut schläfst und gern in Bewegung bist, entscheidet sich zu einem großen Teil im Kopf. Stress macht Appetit auf Süßes, zu wenig Schlaf bringt die Hungerhormone durcheinander, und ein Feed voller bearbeiteter Körper kann das Gefühl für den eigenen verzerren. Dieses Lernmodul für 11- bis 12-Jährige zeigt, wie Kopf und Körper zusammenhängen, und gibt dir Werkzeuge an die Hand.
Vier Lektionen: Stress verstehen und mit Box-Atmung, Bewegung und Reden abbauen; Schlaf als nächtliches Update mit den Empfehlungen der Schlafmedizin (9 bis 12 Stunden für 6- bis 12-Jährige); Motivation durch kleine Schritte, Wenn-dann-Pläne und Selbstmitgefühl; und ein gesunder Umgang mit Social Media, Filtern und Vergleichen.
Fürsorge ist Teil des Moduls: Du lernst Warnzeichen für ein auffälliges Essverhalten kennen und erfährst, wo du und deine Familie anonym Hilfe bekommen, etwa bei der Nummer gegen Kummer unter 116 111 oder beim Beratungstelefon zu Essstörungen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, kurz BIÖG (früher BZgA), unter 0221 892031.
❓ Häufige Fragen
Wie viel Schlaf brauchen 11- und 12-Jährige?
Die amerikanische Schlafmedizin-Gesellschaft AASM empfiehlt für 6- bis 12-Jährige 9 bis 12 Stunden pro Nacht, für 13- bis 18-Jährige 8 bis 10 Stunden. Mit 11 oder 12 sind rund 9 bis 11 Stunden ideal. Feste Zeiten, ein dunkles, kühles Zimmer und Bildschirme eine Stunde vor dem Schlafen aus helfen dabei.
Warum habe ich unter Stress mehr Hunger auf Süßes?
Das Stresshormon Cortisol signalisiert dem Körper, schnell Energie zu brauchen, und steigert den Appetit auf Süßes und Fettiges. Wer merkt, dass er gerade gestresst statt hungrig ist, kann etwas dagegen tun: Box-Atmung, zehn Minuten Bewegung oder ein Gespräch bauen Stresshormone ab.
Wie schütze ich mein Körperbild auf Social Media?
Entfolge Accounts, nach denen du dich schlechter fühlst, lerne Filter zu erkennen, setz dir ein Zeitlimit und frag bei Vorher-nachher-Bildern, wer daran verdient. Unser Gehirn vergleicht automatisch; wenn der Maßstab bearbeitete Bilder sind, verliert man immer.
Wo bekomme ich Hilfe bei Sorgen um Essen, Gewicht oder Stimmung?
Bei einer Vertrauensperson oder der Kinderärztin. Anonym und kostenlos: Nummer gegen Kummer 116 111 (auch als Chat) und für Eltern das Elterntelefon 0800 111 0 550. Außerdem hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, kurz BIÖG (früher BZgA), ein Beratungstelefon zu Essstörungen unter 0221 892031 – anonym, und die Beratung selbst kostet nichts. In akuter Gefahr: 112.