Einkaufsliste
Was nicht im Haus ist, wird nicht gegessen – deshalb beginnt gesundes Essen nicht am Herd, sondern beim Einkauf. Eine Einkaufsliste ist dabei mehr als ein Zettel: Sie ist der Plan, der dich am Süßigkeitenregal vorbeiführt und dafür sorgt, dass am Mittwochabend wirklich etwas zum Kochen da ist.
So entsteht eine gute Liste in fünf Minuten: Erst grob die Woche planen (an welchen Abenden wird gekocht, wann gibt es Reste?), dann Kühlschrank und Vorrat prüfen, dann nur aufschreiben, was fehlt. Sortiere die Liste nach dem Weg durch den Laden: Obst und Gemüse, Brot, Kühlregal, Vorrat, Tiefkühlware. So gehst du einmal durch und nicht dreimal hin und her.
Zwei Regeln helfen besonders beim Abnehmen: nie hungrig einkaufen – Studien zeigen, dass hungrige Menschen mehr energiereiche Lebensmittel in den Wagen legen – und die Liste als Grenze nehmen. Was nicht draufsteht, kommt nicht mit. Ausnahme: frisches Gemüse und Obst, das gerade Saison hat, darf immer dazu.
Ein Trick für Familien: Die Liste hängt am Kühlschrank oder liegt als geteilte Notiz auf allen Handys, und jeder trägt ein, was leer wird. Kinder dürfen ein Gemüse und ein Obst der Woche auswählen – wer mitentscheidet, isst es später auch lieber.
Eine gesunde Grundausstattung, die immer auf die Liste gehört: Haferflocken, Vollkornbrot oder -nudeln, Reis, Linsen oder Kichererbsen, Naturjoghurt, Eier, Tiefkühlgemüse, Obst der Saison, Nüsse, Rapsöl und ein paar Gewürze. Damit lässt sich an jedem Abend etwas Gutes kochen, auch wenn der Plan nicht aufgeht.
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